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HOCHZEITSMAGAZIN

Heiraten in Aachen 2018

RegioHochzeit: Alles auf einen Blick

Antworten zu allen Details rund um den wohl wichtigsten Tag im Leben eines Paares finden Eheleute in spe, ­Freunde und Angehörige konzentriert an einem Tag unter ­einem Dach – auf Schloss Rahe. Im angenehmen Ambiente des historischen Anwesens an der Schloss-Rahe-Straße 15 ist am Sonntag, 30. September, ab 11 Uhr die Messe RegioHochzeit zu Gast. Neben dem etablierten Branchenmix, der gewährleistet, dass Besucher alle relevanten Ansprechpartner aus der Region direkt vor Ort kennenlernen, stehen auch Modenschauen, weitere Präsentationen und erstmals sogar Workshops mit professionellen Wedding Plannern auf dem Programm.

Blumen: Der Jahres-zeit entsprechend

Wenn die Sommermonate sich dem Ende zuneigen, kommen andere Blumen für den Braut-strauß oder die Hochzeitsdeko infrage. Doch auch der Herbst mit seinen goldenen und roten Farb-tönen hat in Sachen Blütenvielfalt einiges zu bieten.  Für einen prächtigen Strauß lassen sich beispielsweise Crysanthemen, Astern, Dahlien, Gerbera, Hortensien, Sonnenblumen oder Rosen verwenden. Besonders schön lassen sich diese auch mit zusätzlicher Deko aufhübschen: Hagebuttenzweige, Blätter, Nüsse und Beeren verleihen dem Blumenschmuck ein besonders herbstliches Flair. Einfach von den Farben der Natur inspirieren lassen!

Nach dem Ja: Geldwerte Vorteile

Haftpflicht, Hausrat, Rechtsschutz: Zahlreiche Versicherungen lassen sich nach der Heirat zusammenlegen, sodass nur noch eine für beide notwendig ist. Das hilft natürlich dabei, viel Geld zu sparen. Auch besteht bei manchen Berufsunfähigkeitsversicherungen zum Beispiel eine Nachversicherungsmöglichkeit für Angehörige - was der Ehepartner rechtlich gesehen ja ist. Was genau geht und was nicht, wissen Fachfrauen und -männer am besten. Gleiches gilt natürlich auch für Finanzen und Bankangelegenheiten. Daher empfiehlt es sich, gleich nach den Flitterwochen Beratungstermine zu vereinbaren.

 

HIGHLIGHTS

TIPP VOM STANDESAMT

Catering ©Shutterstock

Speis & Trank: So ist jeder satt und glücklich

Wer feiert, hat auch Hunger. Das gilt umso mehr, wenn es um eine Hochzeit geht, die sich oftmals von der standesamtlichen Trauung am Vormittag über die kirchliche am Nachmittag bis zum Fest am Abend hinein erstreckt. Wie viel und was auf den Tisch kommt, hängt ganz von der Hochzeitsgesellschaft und der Art der Feier ab. Wer tatsächlich das volle Programm plant, der sollte mindestens drei Mahlzeiten einkalkulieren: Canapés mit Sektempfang zwischen den Trauungen, Kaffee und Kuchen am Nachmittag, großer Schmaus dann später.

Buffet oder Service am Tisch: Beides hat Vor- und Nachteile. Feiner ist das gesetzte Menü, das zum Tisch gebracht wird, sodass alle gemeinsam speisen. Da ist die Vorbereitung allerdings auch komplexer, weil die Gastgeber sehr genau abwägen müssen, was den geschmacklichen Vorlieben der breiten Masse entspricht und was nicht. Viele Menschen essen ungern Fisch oder Meerestiere, andere rümpfen bei Fleisch die Nase, wieder andere leiden an gefährlichen Unverträglichkeiten. Unkomplizierter ist daher die Selbstbedienung an einem Buffet, dessen einzelne Komponenten dann allerdings genau benannt sein sollten, damit jeder weiß, wo was drinsteckt, was er nicht mag oder verträgt. Gerade im heißen Hochsommer machen sich auch kalte Platten gut - mit Obst, Gemüse, saftigem Braten, kleinen Köstlichkeiten, von denen die Gäste immer wieder nehmen können, ohne dass es den Magen beschwert. So oder so gehört passende flüssige Begleitung dazu, in Form von (Schaum-)Weinen, (alkoholfreien) Cocktails und Softdrinks.

 
 

Bräuche: Rituale als Glücks-Garanten

Bräuche ©AfterSix/Wilvorst

Ob der althergebrachte Glückspfennig (ja, oder -cent) im Schuh wirklich mehr Geld in die Kasse der Eheleute spült, ist zumindest fraglich. Auch hat wohl noch keiner statistisch nachgewiesen, ob tatsächlich derjenige mehr bestimmt, dessen Hand beim Anschnitt der Torte obenauf lag. Trotzdem verzichten nur wenige darauf, sich mit solchen Bräuchen vorsorglich doch so viel Glück wie möglich für das gemeinsame Leben zu sichern.

Glück, Frieden, ­Zufriedenheit, Wohlstand, Kinder­segen, Gesundheit, eine gemeinsame Entwicklung: Das steht auf den Wunschlisten von Brautpaaren schließlich ganz oben. Von Generation zu ­Generation weitergegebene Rituale kommen einem guten Omen gleich – oder wollen vor schlechten Einflüssen schützen. Manche, wie der heidnische Brauch, Blumen zu streuen, um Fruchtbarkeits­göttinnen zu huldigen, sind sehr alt. Andere neu. Abergläubische achten penibel darauf, dass der Bräutigam erst an der Schwelle zum Standesamt bzw. der Kirche das Outfit der Braut sieht. Andernfalls soll die Ehe unter einem schlechten Stern stehen und ­keinen Bestand haben. Daraus hat sich die Tradition entwickelt, dass Mann und Frau die Nacht vor dem Ja getrennt verbringen. Dass diejenige, die den Brautstrauß (Foto) fängt, als nächste heiraten soll, haben hingegen schon heutige Großmütter geglaubt.

Burg Frankenberg ©Stadt Aachen

Trau(m)raum: Ambiente passt zur Stimmung

Einander Treue für immer versprechen, wo einst adlige Häupter gekrönt wurden: In Aachen ist das möglich. Gleich drei geschichtsträchtige Trauzimmer hatt das Standesamt Aachen in der City zur Auswahl – zusätzlich zum amtseigenen modernen Raum: Couven Museum, Krönungssaal des historischen Rathauses (Foto) und Burg Frankenberg. Für alle gilt ebenso wie für die Trauräume in den Bezirken (s. nächster Abschnitt): Die Anmeldung geschieht auf jeden Fall im Standesamt Aachen.

So oder so ist die verbindliche Anmeldung gesetzlich erst sechs Monate vor dem eigentlichen Termin möglich - in Aachen als Zusatzservice aber schon ein Jahr im Voraus eine Terminreservierung, so keine besonderen Schwierigkeiten bei der Anmeldung zu erwarten sind. Das gilt für die vier zentralen Räume (s. erster Abschnitt) ebenso wie für die Bezirke. "Jeder Raum hat Charme", weiß Standesamtsleiter Lothar Linden, "besonders die Welsche Mühle und Schloss Schönau zählen wir zu den attraktiven Ambiente-Locations." Die Statistiken belegen das fortlaufend: Seit die Trauungen in Haaren vom Bezirksamt in das historische Mühlengebäude verlegt worden sind, ­haben sich die Eheschließungen hier vervielfacht. Und mit Blick auf die Traumfotos, zu denen der ­umgebende Park geradezu einlädt, ist auch das Richtericher Schloss von jeher beliebt und gefragt. In Ausnahmefällen ist nach Absprache möglich, dass die ­Bezirksamtsleiter solche Zeremonien über­nehmen, wenn ein näherer persön­licher Bezug besteht. Zuerst sollten aber alle Formalitäten klar sein.

 
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